Sehr geehrter Herr Steckel,

Ich habe mit großem Interesse die RP-Berichte (vom 17.3.2025) zur Neuen Ampelschaltung am Kempener Außenring gelesen. Insbesondere habe ich einen Blick auf den Fahrradverkehr an den großen Kreuzungen, da ich die Querung des Außenrings täglich realisieren muss. 

Die Sicherheit für den KFZ – Linksabbieger wird sicherlich durch diese Maßnahme erhöht und begrüßt werden. Eine Gleichberechtigung aller Verkehrsteilnehmer wurde im Artikel hervorgehoben. Ist das so? 

An allen Außenring Kreuzungen besteht eine freilaufenden KFZ – Rechtsabbiegefahrbahn mit Vorrang zu den Fußgehende und Radfahrende. Freilaufende Rechtsabbieger ermöglichen dem motorisierten Verkehr einen Abbiegevorgang auf einer separaten Spur ohne Ampelanlage. Das stellt ein permanentes Sicherheitsrisiko für den Fuß- und Radverkehr dar und kann daher nicht im Sinne der Förderung der Nahmobilität sein. Zudem widerspricht es dem Gedanken, dass die Leichtigkeit nicht über der Sicherheit stehen darf. Wir hoffen das die Planung und Ausführung auch eine Signalisierung für die Rechtsabbieger vorsieht, das wurde im RP-Artikel nicht explizit erwähnt.

Machen Sie die Kreuzungen am Kempener Außenring nicht nur für den KFZ – Verkehr sicherer, sondern für alle Verkehrsteilnehmer. Eine Vorerfassung von Radfahrenden mach die Kreuzung nicht sicherer. 

Nicht nur eine Ampel für Linksabbieger, sondern auch die Rechtsabbieger sind zu signalisieren. Um Antwort wird gebeten. 

Mit freundlichen Grüßen

Hans Nowosadek

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Vorerfassung von Radfahrenden

  • Rheinische Post Viersen
  • 17 Mar 2025

Kontaktschleifen sollen Radfahrende vor den großen Kreuzungen des Kempener Außenringes erfassen und die Ampeln auf Grün schalten. Diese Schleifen werden etwa 45 Meter vor der Ampelanlage im Radweg platziert. Für Fußgänger und Radfahrende soll es an den jeweiligen Ampeln ein zusätzliches Signal „Bitte Warten“ geben.


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