Brief an den Kreis Viersen und Stadt Kempen
Sehr geehrte Damen, Sehr geehrte Herren,
Hiermit melde ich eine Gefährdung auf dem gemeinsamen Fuß‑ und Radweg der Moorenringgasse in Kempen. Auf einer Strecke von ca. 20 m stehen vier Blumenkübel im Verkehrsraum. Die Markierungen sind unvollständig, die Durchfahrtsbreite ist stark eingeschränkt. Für Lastenräder und ungeübte Radfahrende ist ein sicheres Passieren kaum möglich. Gemäß § 32 StVO dürfen Gegenstände nicht auf Straßen gebracht werden, wenn dadurch der Verkehr gefährdet oder erschwert wird. Ich bitte um kurzfristige Prüfung und um Beseitigung der Hindernisse.
Beigefügt: Fotos, Frist: 14 Tage.
Mit freundlichen Grüßen
Hans Nowosadek
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Moorenringgasse Kempen
auf einer Strecke von 20m stehen vier Blumenkübel auf dem gemeinsamen Fuß.- und Radweg. In den Blumenkübel ist kaum noch Leben, also kein Hingucker. Die Markierungen sind nicht vollständig angebracht. Um die Kästen zu umfahren muss man schon ein geübter Fahrradfahrer sein. Nicht mit allen Lastenräder wird man diese Hürde schaffen. Leider gibt es für den allgemeinen Verkehrsraum keine zwingende Vorschriften für eine Aufstellung von Blumenkübeln. Zuständig ist verkehrsicherungspflichtige Behörde. Widersprüchlich ist, dass die Straßenverkehrsordnung (StVO) verbietet, „Gegenstände auf Straßen zu bringen…, wenn dadurch der Verkehr gefährdet oder erschwert wird.
Das Ergebnis
Manchmal führen Initiativen zu zwiespältigen Ergebnissen. In der Moorenringgasse wurden nach wiederholten Eingaben des ADFC Blumenkübel, die für Rollstühle, Kinderwagen und Fahrräder ein Hindernis darstellten, entfernt. In dem Zuge wurde aber der Geh-/Radweg in dem schmalen Gässchen aufgehoben. Ein Ersatz für Radfahrende wurden nicht geschaffen. Richtung Bahnhof ergeben sich dadurch Umwege auf mangelhaften Radwegestrecken.
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Dann bin ich mal gespannt, wie schnell das Ordnungsamt das umsetzt. Gut, dass auf dem Fahrradstadtplan die Moorenringgasse als Einstieg in den Rundweg K ausgewiesen ist. Ansonsten könnte die Stadt ja auf die Idee kommen, daraus einen reinen Fußweg zu machen.
Das Ergebnis ist sehr widersprüchlich, jedoch in der Sache klar. Es ist jetzt ein sicherer Fußweg, damit spaltet die Stadt Kempen den Fuß.- und Radverkehr. „Radfahrer fei“ wäre jetzt mein Wunsch.
Übrigens….. Nach der STVO dürfen nur Verkehrsschilder befestigt werden und keine Hinweisschilder.